Die zimtbraune, zartgrüne und cremefarbene Baumwolle ist nicht gefärbt, sondern wächst von Natur aus, ohne Gen-Technik, farbig auf dem Strauch.
Angefangen hat alles 1981 als der Ethnologe James Vreeland auf pastellfarbene Kleiderreste bei Ausgrabungen von peruanischen Inka-Grabstellen stieß. Zunächst stellten die Stoffe ihn vor ein Rätsel. Es handelte sich dabei um Baumwolle – daran ließen die Untersuchungen keinen Zweifel. Doch der Blick durchs Mikroskop zeigte ebenso eindeutig, dass diese bunten Fasern nicht gefärbt sein konnten. Farbig und doch nicht gefärbt – Baumwollkenner hielten Vreelands These für abwegig.
Der nord-amerikanische Wissenschaftler ließ sich nicht beirren und bestimmte anhand seiner archäologischen Funde das Herkunftsgebiet der Textilreste. Dorthin reiste er und machte sich auf die Suche. Er wurde fündig: Im peruanischen Dschungel stieß er auf wildwachsende Baumwollsträucher. Sie bringen Fasern in unterschiedlichen Farben hervor – eine Eigenschaft, die sich die Menschen offenbar schon vor über 5.000 Jahren zunutze machten.
Allen farbig wachsenden Baumwollarten ist eine einzigartige Eigenschaft gemeinsam: Die Baumwolle zeigt ihre Endfarbe erst nach vielen Wäschen. Nach jeder Wäsche werden die Farben satter, schöner, dunkler und intensiver. Bis zu 100 Waschgänge braucht die Faser um ihren endgültigen Farbton zu erreichen.
Kontrollierte Biobaumwolle – farbig gewachsten – nicht gefärbt
Verpackung – recycelt – ungefärbt – ungebleicht – wiederverwendtbar







