Federwiegen sind Wiegen, die mit einer speziellen Spiralfeder an der Decke oder an einem speziellen Gestell aufgehängt werden.
Dank dieser Einpunktaufhängung schaukeln Federwiegen in einer Minute ca. 70-mal auf und ab.
Der Takt entspricht in etwa der Herzfrequenz einer erwachsenen Frau. Somit imitiert das Schaukeln der Federwiege das gewohnte Geräusch des Herzschlags der Mutter, den ein Baby aus der Zeit der Schwangerschaft gewohnt ist.
Babys lieben Bewegung, denn während der neunmonatigen Schwangerschaft sind sie durch das Fruchtwasser in ständiger Bewegung. Eine Federwiege gibt Ihrem Baby das Gefühl der Schwerelosigkeit und Geborgenheit zurück, dass es so lange genießen durfte.
Die Federwiege ahmt dabei das Wiegen in den Armen oder auf dem Schoß nach.
Die Schwingungen der Federwiege entstehen dabei nicht zu letzt durch die Eigenbewegungen des Babys und seine Atmung selbst.
Federwiegen sind sehr flexibel und können überall im Haus oder der Wohnung aufgehangen werden. Am besten bringen Sie auch einen Deckenhaken in der Nähe Ihres Bettes an. Wenn Ihr Baby in der Nacht weint, schwingen Sie die Federwiege sanft an und Ihr Baby kann wieder einschlafen, ohne dass Sie aufstehen müssen um es herum zu tragen. Dies gibt auch Ihnen die Möglichkeit wieder erholsamme Nächte zu genießen und dadurch tagsüber mehr Kraft und Energie für sich und Ihr Baby zu haben.
Naturvölker haben die beruhigende Wirkung von Federwiegen bereits vor langer Zeit entdeckt.
Im 5. Jahrtausend vor Christus konnten Mütter ihre Babys nicht gefahrenlos irgendwo hinlegen. Am sichersten war es am Körper der Mutter.
Wie das Leben von Mutter und Kind in grauer Vorzeit gewesen sein könnte haben Anthropologen bei den heute noch existierenden traditionellen Gesellschaften wie den !Khung-San in SüdafrikaNeuguinea studiert. Diese legen ihre Babys in ein zu einer Hängematte verknotetes Tuch und befestigen es in ihrer unmittelbaren Umgebung, wenn sie sie Babys nicht am Körper tragen. oder den Trobiandern auf
Die schützenden Seitenwände der Federwiege schenken Ihrem Baby dabei zusätzliche Geborgenheit.
Eine Mutter aus Neuseeland entdeckte dieses Wissen für Ihr Kind neu und entwickelte die moderne Version der Federwiege.
Es haben sich verschiedene Varianten von Federwiegen entwickelt, doch eines haben Sie alle gemeinsam: sie schwingen und schaukeln Ihr Baby sanft auf und ab und umhüllen es schützend.
Was tut ein Neugeborenes die meiste Zeit über? Neugeborene versuchen zu schlafen!
„So wie man sich bettet so liegt man“ heißt ein bekanntes Sprichwort.
Wenn wir nun ein Baby dabei beobachten wie es sich bettet, fällt uns auf, dass sich Babys oft in eine Ecke ihres Bettchens kuscheln, um zu schlafen.
Herkömmliche Kinderbetten sind dafür nicht gemacht. Sie sind eigentlich nur Betten für Erwachsene im Kleinformat mit Babydekoration. Und das Problem hier ist, dass Babys nun einmal keine Erwachsenen im Kleinformat sind!
Es geht dem Baby wohl weniger darum viel Platz für sich zu haben, sondern eher den Schlafplatz zu verkleinern um sich wohl zu füllen.
Es handelt sich hierbei um ein Phänomen welches wir auch in der Natur bei vielen Tierarten beobachten können:
Es geht also um eine Art “Nest”, dass dem Baby das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit gibt.
Nun ist dies wenig bis gar nicht verwunderlich, wenn wir darüber nachdenken, in welcher Umgebung sich das Baby in den 9 Monaten vor seiner Geburt befunden hat.
Eine Schlafmöglichkeit, welche dem Baby ermöglicht sich ähnlich geborgen wie im Mutterleib zu fühlen ist anscheinend die naheliegend und vor allem für das Baby die vertrauteste und somit natürlichste Lösung.
Jetzt stellt sich die Frage, was ist in der Lage einem Baby genau dieses bereits beschriebene Gefühl von Geborgenheit zu geben und noch viel wichtiger in diesem Zusammenhang, das Gefühl von Schwerelosigkeit.
Denn das Baby befindet sich im Mutterleib innerhalb der Fruchtblase in einer Art von schwerelosem Zustand.
Der Blick auf unterschiedlichste Kulturen in der Welt ist in diesem Zusammenhang sehr aufschlussreich:
Viele Naturvölker haben ihre Babys ständig bei sich, da sie bereits früh nach der Geburt wieder alltägliche Arbeiten zu verrichten haben. Da man kein Kinderbett in die pralle Sonne auf einem zu bewirtschaftenden Feld stellen kann, behelfen sich die Mütter mit bestimmten Tragetechniken.
Diese erlauben es ihnen das Baby vor Umwelteinflüssen zu schützten und dabei ihre Arbeiten zu erledigen. Es handelt sich hierbei um Tragetücher unterschiedlichster Art die entweder dazu verwendet werden das Baby am Körper zu tragen oder, zu einer Art Hängematte verknotet, dem Baby ein geschützten Schlafplatz in der Nähe der Mutter zu bieten.
Die Lösung ist schlicht und einfach eine Feder-Hängewiege. Sie ermöglicht es dem Baby sich auf „wenig“ Raum sicher und geborgen zu füllen und hält das Baby in einem schwebenden Zustand.
Zusätzlich ist das Baby die ganze Zeit in der Nähe seiner Eltern, da sich bestimmte Hängematten überall platzieren lassen:
An Balken im Flur oder zwischen einer Tür angebracht, oder auch an Ästen schattiger Bäume hängend.
Auch im Bezug auf die Feder-Hängewiege ist ein Blick auf das Tierreich möglich bzw. naheliegend.
Bei Beuteltieren, wie zum Beispiel Kängurus, erfüllt der Beutel eine wichtige Funktion. Er bietet den Jungen, bis sie alt genug sind, um alleine zu Recht zu kommen, Geborgenheit und Schutz.
Ein Menschenbaby ist genauso wie ein junges Tier hilflos und benötigt daher ein Umfeld welches dem Mutterleib ähnelt.
Fakt ist somit, dass ein Baby gerade in den ersten Monaten eine Schlafmöglichkeit haben sollte, welches dem bereits angesprochenen gewohnten Raum- sowie Geborgenheitsgefühl entspricht.
An dieser Stelle sind wir bereits ein großen Schritt in die richtige Richtung gegangen, haben jedoch einen Fakt noch außer acht gelassen:
Der Mutterleib bzw. die Fruchtblase bietet dem Baby die Möglichkeit der Bewegung ohne jedoch seine Form zu verändern bzw. das Baby nach wie vor zu umschließen.
Kann eine Feder-Hängewiege diese vertraute Bewegungsmöglichkeit bieten?
Die Antwort ist ganz klar JA, eine Hängematte kann, aus dem richtigen Material gefertigt, dem Baby ausreichend Begrenzung bieten ohne einengend zu wirken. Jeder der schon in einer Hängematte geschlafen hat wird dies bestätigen können.
Es wir viel und oft über schreiende und niemals schlafen wollende Kinder diskutiert.
Es gibt da viele Lösungsansätze und auch viele Hinweise darauf wo das Problem liegen könnte.
An dieser Stelle sei gesagt, dass es etwas Gutes ist sich um sein Kind zu sorgen und aus diesem Grund versucht seinem Kind oder auch oft sich selbst zu helfen.
Ein Hinweis sei jedoch gestattet:
In diesem Bericht haben wir versucht uns mit gesundem Menschenverstand dem Baby bzw. seinem Bedürfnissen zu nähern.
Auf diesem Weg haben wir entdeckt, dass wir, bevor wir eine Krankheit vermuten oder den Fehler in unserem Verhalten suchen, uns einfach auf die Bedürfnisse unserer Babys konzentrieren sollten.
Es handelt sich hier NICHT um ein Allheilmittel gegen Schlafstörungen bei Babys, jedoch wird mit einer Federwiege ein Grundbedürfnis des Babys akzeptiert welches die Ursache vieler Schlafprobleme sein kann.
Oft werden nur die bekannten Bedürfnisse wie Hunger, eine volle Windel, Krankheit, Kolik oder Reflux vermutet.
Es ist jedoch möglich, dass sich das Baby ganz einfach nach dem vertrauten Umfeld sehnt, an das es neun Monate gewöhnt war.
Wenn ihr Baby also nur wenig schläft und wenn es wach ist oft weint, dann denken sie doch bitte darüber nach wie es ihnen gehen würde, wenn sie sich in ihrem eigenen Bett überhaupt nicht wohlfühlen würden und mangels Schlaf einfach nur schlechte Laune haben
Auf unserer Urlaubsreise konnten wir das auch feststellen. Viele schwarze Mütter trugen ihre Kinder in Tüchern am Körper. Das ganze Leben der schwarzen Bevölkerung ist viel einfacher und natürlicher als bei uns.
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