Nonomo Babydreamers bei Facebook Nonomo Babydreamers bei Twitter Nonomo Babydreamers RSS Nachrichten

Neue Studie bestätigt die beruhigende Wirkung der Baby-Hängematte

Eine Studie belegt: DieHängematte ist die perfekte Schlafumgebung

Studie-genf-h Ngematte-wirkt-beruhigend-300x160 in Neue Studie bestätigt die beruhigende Wirkung der Baby-Hängematte

Einschlafhilfe Hängematte

Die intuitive Erkenntnis, dass das Liegen in der Hängematte beruhigt, wurde in einer neuen Studie der Universität Genf endgültig wissenschaftlich bestätigt.

In der Studie wurde das Schlafverhalten von 12 Probanden jeweils einmal im Bett und einmal in einer Hängematte kontrolliert und ausgewertet. Dabei wurde eine Polysomnographie durchgeführt, die per Elektroden die Hirnaktivität misst.

Das Resultat fällt eindeutig aus: Die am 21. Juni 2011 erstellte Studie bestätigt alle Annahmen, die Eltern schon lange hatten. So schlafen Menschen durchs Schaukeln nicht nur schneller ein, sie schlafen auch tiefer und damit erholsamer.

So wies das Polysomnogramm eine verlängerte N2-Phase auf. Der N2-Schlaf gehört zu den non-REM-Phasen und bereitet den Weg zum Tiefschlaf vor und ist daher für die Entspannung besonders wichtig.

Gleichzeitig traten deutlich mehr Schlafspindeln, die schlafstabilisierend wirken sollen, und langsame Schwingungen auf – der Schlaf wird demnach tiefer und damit auch erholsamer. Auch die Versuchspersonen selbst bestätigten dieses Ergebnis: Acht fühlten sich nach dem Nickerchen in der Hängematte erholter, nur einer bevorzugte das unbewegliche Bett.

Damit findet eine uralte Tradition ihre neurologische Rechtfertigung, schreiben die Neurowissenschaftler Sophie Schwartz und Michel Muhlethaler von der Universität Genf in ihrer neuen Studie.

Wie lässt sich diese Wirkung des Schaukelns nun rein neurologisch erklären? Zum einen könnte es sein, dass die Amygdala, ein Teil des Gehirns, von der entspannenden Wirkung angesprochen wird, die ihrerseits wiederum bei der Schlafregulation eine wichtige Rolle spielt, erklären die Autoren der Studie.

Zum anderen könnte das leichte Schaukeln eine ständige Stimulation bestimmter Gehirnregionen darstellen, was wiederum die Entstehung von Schlafspindeln erleichtert – und die schützen wiederum vor ungewolltem Aufwachen, wie Versuche gezeigt haben.

Zur Studie (engl.)

Die Studie:
S. Schwartz, M. Muhlethaler et al. (2011). Rocking synchronizes brain waves during a short nap. Current Biology 12, 461-462

Veröffentlicht im: Spiegel Focus Handelsblatt


Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>