Babys pucken hilft gegen gestörten Schlaf, auch bei Schreibabys!
Pucken gibt den Babys oft den Halt, den sie brauchen, um in einer unruhigen, zappeligen Schlafphase nicht endgültig aufzuwachen.
Es beruhigt Neugeborene und kann helfen, die Symptome wie Koliken zu reduzieren, indem die vertraute, bequeme Enge des Mutterleibs wiederhergestellt wird. Es gibt Studien, die zeigen, dass das Risiko des plötzlichen Kindstods durch pucken reduziert wird.
Beim Pucken wird das Baby nackt oder mit einer Windel bekleidet, eng in ein weiches Tuch gewickelt.
Ihr Baby fühlt sich dabei wieder geborgen und umschlossen wie in der Zeit der Schwangerschaft. Durch dieses vertraute Gefühl können Sie Ihrem Baby die Geborgenheit zurück geben, welche es neun Monate lang gekannt hat.
Es wird beim pucken in seinen Bewegungen begrenzt.
Es kann sich selbst spüren in einer warmen und begrenzenden Hülle.
Dadurch erleichtern Sie Ihrem Baby die Eingewöhnung in der neuen, großen und weiten Welt.
Unruhige Babys beruhigen sich schnell wenn sie mit einer kuschelig weichen Decke umwickelt werden, schlafen meistens schneller ein und haben längere REM-Schlafphasen.
Pucken verhindert auch unkontrollierte Bewegungen der Arme (Moro-Reflex), mit denen sich Babys häufig selbst erschrecken und aufwecken.
In den ersten Wochen kann ein Baby noch den ganzen Tag gepuckt werden, mit ein paar Monaten hat es dann aber den Drang sich zu bewegen und möchte vielleicht nur noch zum Schlafen gepuckt werden.
Auch wenn Sie Ihr Baby nicht von Anfang an gepuckt haben, können Sie noch damit anfangen. Manchmal wehren sich „ältere“ Baby in der ersten Zeit gegen die schützende Hülle. Vielleicht versuchen Sie es dann immer mal wieder, denn viele Babys gewöhnen sich nach einigen Versuchen wieder an das begrenzende Gefühl und schlafen dann wieder besser und länger
Besonders bei unruhigen Babys die unter Dreimonatskoliken und Aufstoßen leiden, empfehlen Hebammen und Therapeuten zu pucken.
Pucken ist eine uralte Wickelmethode und in vielen anderen Kulturen weit verbreitet.
Beim Pucken ist es wichtig, dass das Baby liebevoll eng gepuckt wird. Ziel beim Pucken ist es, dann unkontrolierte Bewegungen verhindert werden.
Viele Eltern pucken ihr Baby zu leicht, weil sie unsicher sind, es zu fest zu pucken.
Am besten Fragen Sie Ihre Hebamme nach der richtigen Pucktechnik.
Sie fragen sich, wie lange Sie Ihr Baby pucken sollen oder können? Ihr Baby wird Ihnen den Zeitpunkt verraten, an dem es nicht mehr fest umwickelt werden möchte. Beobachten Sie ihr Kind und sie werden den richtigen Zeitpunkt finden.
[...] Pucken [...]
Früher wurde das ja standardmäßig angewandt. Wusste gar nicht genau warum. Jetzt bin ich aufgeklärter. Frage mich nur, warum das Pucken gar nicht mehr angewandt wird, wenn das so viel positives mit sich bringt.
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